Tiki Cocktails: die Stars der 90er Jahre nun alkoholfrei

·08.06.2024
Zwei hohe Gläser mit einem cremig-gelben Cocktail, verziert mit frischen Ananasstücken. Die Gläser stehen auf einem pinken Tisch mit einem Schattenmuster von Palmblättern.
So manch eine Cocktail-Karriere hat mit einer klassischen Tiki-Karte angefangen: Pina Colada, Mai Tai, Sex on the Beach oder der Long Island Icetea sind weltberühmte Tiki-Cocktails, die sich durch ihre fruchtig, süße Charakteristik auszeichnen. Dank der Säfte lassen sich sehr einfach auch Tiki-Mocktails mixen. Alkoholfrei, aber aufgrund des Zuckergehalts nicht unbedingt gesund. In den 90er Jahren mega gehypt, brauchen die Tiki-Mocktails neue Impulse.

Woran erkenne ich Tiki Cocktails?

Tiki-Cocktails sind eine wilde Mischung aus exotischen Zutaten, die in kunstvoll dekorierten Tiki-Gläsern serviert werden. Sie sind bunt, fruchtig und haben oft eine großzügige Portion Rum drin – was sie zu einer perfekten Wahl für eine kleine Flucht aus dem Alltag macht!

Die Charakteristik von Tiki-Cocktails

Tropische Früchte wie Ananas oder Maracuja werden zu frischen Säften verarbeitet und oftmals mit  Kokosnuss ergänzt. 

Was im Tiki nicht fehlen darf, ist der Rum. In vielen Tiki-Drinks werden auch gerne 2 oder 3 verschiedene Rumsorten miteinander kombiniert. 

Die Drinks sind in der Regel schön garniert mit exotischen Früchten, Schirmchen und vielleicht sogar einem kleinen Regenschirmchen – alles, unter dem Urlaubs- und Karibikmotto. 

Die drei beliebtesten Tiki Cocktails

  • Mai Tai, der Vielfältige mit Limettensaft, Orangenlikör und Mandelsirup.
  • Zombie, der Cocktail des Untergangs (weil ziemlich viel Umdrehungen). 
  • Piña Colada, der Verführer in die Karibik – cremig, süß, exotisch.

Herkunft von Tiki-Cocktails

Die Geschichte der Tiki-Cocktails führt uns in die Vereinigten Staaten der 1930er Jahre zurück. Ernest Raymond Beaumont Gantt, besser bekannt als Donn Beach, eröffnete 1934 in Hollywood die erste Tiki-Bar namens „Don the Beachcomber“. Inspiriert von seinen Reisen durch die Südsee kreierte er exotische Cocktails, die bald im ganzen Land Furore machten. Ein anderer Pionier der Tiki-Bewegung war Trader Vic, der 1936 in Oakland seine Tiki-Bar eröffnete und legendäre Cocktails wie den Mai Tai kreierte. In den 50er und 60er Jahren gab es weltweit um die 25 Trader Vic’s, die neben tropischen Cocktails auch die polynesische Küche mit Köstlichkeiten aus dem Buchenholz-Ofen nach Originalrezepturen anboten. 

Laut Wikipedia gibt es Stand 2024 drei Trader Vic’s-Restaurants in den Vereinigten Staaten, zwei in Europa, zehn im Nahen Osten, zwei in Asien und eines in Afrika.

Zum Trader Vic’s in München 

Mix dir eigene alkoholfreie und gesunde Tiki-Mocktails

Hier eine Auflistung der klassischen Tiki-Zutaten und Alternativen, die du einfach mal ausprobieren kannst: 

  • Rum → alkoholfreie Varianten wie zum Beispiel Siegfried Wonderoak, undone oder selbstgemachter cold brew banana tea
  • Grenadine = Rote-Bete-Saft oder Granatapfel-Konzentrat 
  • Kokosmilch = Kokosmilch oder Kokospulver (im Asiamarkt erhältlich) 
  • Ananassaft = Ananassaft 
  • Maracujasaft = Maracujapüree

 

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